Bianca
2 Modelle

- Bauart
- Dualboiler
- Brühgruppe
- Faema E61
- Bezug
- Manuell
- Für wen
- Anfänger, Heimbarista
PL162T Bianca · PL162T Bianca
Bianca zeigen →Lelit baut seine Siebträgermaschinen in Castegnato bei Brescia, vom Einkreiser für den Einstieg bis zum Dualboiler mit PID. Der Schwerpunkt liegt klar auf ambitionierten Home-Baristas, nicht auf der Gastronomie.



Die meistgekauften Reihen im Vergleich. Die Zahlen gelten für die ganze Reihe, nicht für ein einzelnes Gerät.


PL162T Bianca · PL162T Bianca
Bianca zeigen →

PL62X Mara X · PL62X Mara X
Mara zeigen →


PL92T V3 · PL92T V3 · PL92T V3
ELIZABETH zeigen →Wöchentlich frisch geröstet. Zu jeder Mühle die passende Mahlempfehlung.
Alle Kaffeebohnen in unserem Angebot sind Bio.
Hochlandjuwel Bio Kaffee Äthiopien Guji, NaturalSchmeckt wie Beerenkompott mit Schokoladenabgang. Hagebutte und Kirsche im Antrunk, dahinter deutlich Blaubeere, im Nachklang d...
Hochlandblüte Bio Kaffee Äthiopien Sidamo, WashedBlumig im Antrunk, dahinter helle Frucht mit Noten von roten Beeren und Kirsche, im Nachklang klar und süß. Ein gewaschener Äth...
Andenperle Bio Espresso aus Peru, Villa RicaMild und nussig im Antrunk, mit Mandel und Karamell, dahinter eine feine Citrusnote. Der Körper ist mittel und weich, die Säure...
Versandkostenfrei ab 49 Euro, in Deutschland.
Antworten aus unserer Beratung. Wenn deine Frage fehlt, schreib sie unten rein.
Die 64mm-Scheiben aus gehärtetem Stahl mahlen bei 1.390 U/min langsam genug für feine Partikelverteilung ohne nennenswerten Hitzeeintrag. Die stufenlose, mikrometrische Verstellung gibt dir präzise Kontrolle für Single-Origin-Espressi. Was du bei diesem Scheibendurchmesser allerdings merken wirst: Bei helleren Röstungen auf Ristretto-Mahlgrad musst du mehr Zeit einplanen als bei einer 98mm-Mühle. Für klassische mittel- bis dunklere Espresso-Röstungen liefert die William konstante Ergebnisse, bei hellsten Filter-Röstungen würde ich dir eher zur Eureka Mignon Specialita oder einer Niche Zero raten.
Das Dual-Probe-System mit Thermosyphon-Zirkulation macht die Mara X in der Temperaturstabilität deutlich besser als klassische HX-Maschinen. Ein Sensor sitzt im 1,8l-Dampfboiler, der zweite direkt im Wärmetauscher, dadurch fällt das klassische Temperatursurfen praktisch weg. Die drei Modi (Warm/Hot/Extra Hot) sind fest vordefiniert, keine stufenlose PID-Regelung wie bei der Bianca. Du musst also nicht vor jedem Shot flushen, aber feinjustieren für unterschiedliche Röstgrade geht nur über die drei Stufen. Im Xmode coffee stabilisiert sich die Gruppe schnell auf konstante Extraktionstemperatur, reproduzierbare Bezüge ohne manuelle Temperatur-Akrobatik.
Das Paddle der Bianca gibt dir echte Kontrolle über den Druckaufbau. Du spürst den Unterschied direkt: Bei 6 bar Startdruck extrahierst du sanfter, reduzierst Channeling und holst mehr Süße aus hellen Röstungen. Bei 9 bar ab Sekunde eins betonst du Body und Crema, ideal für klassische italienische Profile. Das L58E-Gruppenmanometer zeigt dir den tatsächlichen Brühdruck in Echtzeit, nicht den Pumpendruck. So kannst du während des Bezugs nachjustieren und reproduzierbare Druckkurven fahren. Die Low-Flow-Funktion im LCC ergänzt das: Du startest mit reduziertem Durchfluss, lässt den Puck gleichmäßig vorsättigen und steuerst dann über das Paddle die Rampe hoch. Das ist kein Marketing-Feature, du schmeckst es im Cup.
Die Edelstahl-Halterung ist höhenverstellbar und nimmt alle gängigen 58mm-Siebträger auf, auch die mit kürzerem Schaft wie bei der Bianca oder Elizabeth. Das Hands-Free-System klemmt den Siebträger sicher ein, du kannst während des Mahlens die Dosierung justieren oder den WDT-Rake ansetzen. Die breite Auffangschale minimiert Kaffeemehl-Streuung rund um den Siebträger. Für kürzere Portafilter stellst du die Halterung einfach tiefer, die Verstellung funktioniert werkzeuglos.
Die mechanische Präinfusion der Faema E61 läuft passiv über den Federdruck – etwa 3 bar für 5–8 Sekunden, nicht regelbar. Die Low-Flow-Funktion über das LCC-Display gibt dir mehr Kontrolle: Du stellst Startzeit und Dauer ein, reduzierst den Durchfluss auf unter 2 ml/s und sättigst den Puck langsam vor. Das verringert Channeling bei feinem Mahlgrad oder ungleichmäßigem Tampen und gibt dir mehr Einfluss auf das Ergebnis. Mit Paddle lässt sich die Druckrampe individuell verlängern. Diese Kombination bringt dir bei komplexen Röstungen spürbar klarere Extraktion und mehr Süße in die Tasse. Ohne Paddle bleibt die elektronische Präinfusion als einzig steuere Option.
Die Mara X nutzt die E61-Brühgruppe. Deine Siebträgergröße ist 58 mm. Die Preinfusion ist bei der Mara X programmierbar, nicht nur mechanisch. Eine manuelle Druckprofilsteuerung bietet nur die Bianca mit Paddle-System. Für klassische Espresso-Extraktion ohne manuelles Druckprofil empfehle ich die Mara X.
Die Vibrationspumpe liefert konstanten Druck für Espresso-Extraktion, auch bei hellen Röstungen mit feinerem Mahlgrad. 1400 Watt sind für den Heimgebrauch und mittlere Bezugsfrequenz ausreichend, das System arbeitet thermisch stabil, solange du nicht dauerhaft 40+ Shots am Tag ziehst. Bei sehr feinen Mahlgraden und hohem Widerstand kann eine Vibrationspumpe minimal lauter werden, aber der Druck bleibt im grünen Bereich (Manometer zeigt's dir). Für echten Dauerbetrieb oder wenn du komplett geräuschlos arbeiten willst, wäre eine Rotationspumpe wie in der Bianca die bessere Wahl, dort hast du auch die Möglichkeit zur Druckprofilierung.
Die Vibrationspumpe ist über die externe Justierschraube kalibrierbar und liefert stabilen Druck für Druckprofile bis 9 bar. Das Paddle gibt dir die gleiche Präzision wie bei einer Rotationspumpe, du regelst mechanisch über den Durchfluss, nicht über die Pumpe selbst. Der Unterschied liegt woanders: Vibrationspumpen sind lauter und reagieren minimal träger bei schnellen Druckwechseln. Für Flat-Profile oder sanfte Ramp-ups merkst du keinen Unterschied. Erst bei sehr schnellen Up-Down-Profilen (z.B. Blooming-Shots mit abrupten Drucksprüngen) wäre eine Rotationspumpe direkter. Für klassische Declining- oder Flat-Profile und tägliche Espresso-Extraktion reicht die Vibrationspumpe absolut, das Paddle kompensiert jede Trägheit.
Die Bianca nutzt zwei getrennte Edelstahl-Boiler mit jeweils eigener PID-Regelung – 800 ml für Kaffee, 1,5 Liter für Dampf. Das duale Setup verhindert thermische Einflüsse zwischen Bezug und Dampf. Du stellst die Brühtemperatur direkt am LCC-Display ein, die PID hält sie während der Extraktion konstant. Bei mehreren Shots nacheinander bleibt die Temperatur reproduzierbar, weil der dedizierte Kaffee-Boiler nicht vom Dampfsystem gestört wird. Für sensible Äthiopier oder kenianische Varietäten mit engem Temperaturfenster ist das entscheidend, der Shot schmeckt beim dritten Bezug wie beim ersten.
Die Mara X arbeitet mit einem patentierten Dual-Sonden-System, das die Brühtemperatur während der gesamten Extraktion konstant hält. Im Xmode coffee optimiert die PID-Logik die Regelung speziell für mehrere Espressi hintereinander, das ist ein großer Vorteil bei hellen Röstungen mit engen Temperaturfenstern. Der Thermosyphon-Kreislauf sorgt dafür, dass die E61-Gruppe durchgehend temperiert bleibt, ohne dass du zwischen den Bezügen manuell nachsteuern musst. Die Temperatur kannst du in drei Stufen (Warm, Hot, Extra Hot) voreinstellen, das gibt dir Kontrolle über dein Extraktionsprofil, während die Maschine die Stabilität übernimmt.
Schreib uns, wenn du dir bei der Auswahl unsicher bist. Wir rösten selbst und trinken, was wir verkaufen.